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🚨 Breaking News 🚨
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  • 01. April 2026

Was lange im Sitzungszimmer diskutiert wurde, darf nun endlich publiziert werden.

Nach dem Beitritt der Feuerwehr Wilchingen zum Feuerwehrverband HOT wurde die Zusammenarbeit im Unterklettgau weiter überprüft. Dabei zeigte sich klar, dass eine engere Zusammenarbeit viele Vorteile bringt.

Die Anforderungen an die Feuerwehr steigt stetig. Einsätze werden komplexer. Material und Ausbildung werden anspruchsvoller. Gleichzeitig wird es schwieriger, genügend Personal zu stellen.

Aus diesen Überlegungen heraus wurde entschieden, den nächsten Schritt in Angriff zu nehmen.

Die Feuerwehr Mittelklettgau soll dem Feuerwehrverband HOT beitreten. Ein Zusammenschluss zu einem neuen Verband wurde ebenfalls geprüft. Aufgrund des bestehenden Reglements ist jedoch ein Beitritt der sinnvollere Weg. So kann auf eine aufwendige Auflösung und Neugründung verzichtet werden.

Gleichzeitig ist geplant, bereits ab dem 01.01.2027 gemeinsam zu üben. Damit würde der Verband zu den grössten im Kanton zählen.

Im Zusammenhang mit dieser Entwicklung wurden auch erste Überlegungen zur Infrastruktur laut. Trotz des Spatenstichs für das Ausbildungszentrum in Beringen prüft nun die Feuerpolizei ab, ob ein Standort in Neunkirch nicht doch zentraler wäre. Denn der Feuerwehrverband plant dort ein deutlich grösseres Magazin.

Gedacht wird dabei nicht nur an ein klassisches Feuerwehrmagazin. Den in Kombination mit dem Ausbildungszentrum könnten zusätzliche Synergien genutzt werden.

Aus Kreisen hört man zudem, dass auch die Spitäler Schaffhausen in die Planung einbezogen wurden. Im Gespräch ist nämlich ein gemeinsames Rettungszentrum mit integriertem Rettungsdienst und Feuerwehr. Dadurch könnten Einsatzzeiten im gesamten Unterklettgau weiter optimiert werden, insbesondere bei zeitkritischen Einsätzen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt.

Zusätzlich sollen Schlafplätze und erweiterte Infrastruktur geprüft werden. Bei dieser Verbandsgrösse wäre künftig auch ein Feuerwehr-Berufspiket ein mögliches Modell.

Nun kommt das Projekt vor die Gemeinden. An den kommenden Gemeindeversammlungen wird über den Beitritt abgestimmt.
Ob dieser Schritt umgesetzt wird, entscheidet alleine die Bevölkerung.

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